Hinweise zur aktuellen Corona-Situation

Liebe Jugendliche, Junge Erwachsene,
liebe Freundinnen & Freunde des Jugendhauses Elias,
liebe Gäste, liebe Jugendliche und Verantwortliche in der Bildungsarbeit,

wir freuen uns sehr, dass wir unsere Gästegruppen wieder „fast wieder wie zu Normalzeiten“ im Jugendhaus Elias willkommen heißen dürfen. Momentan bestehen weiterhin die Corona-Testpflicht zur Anreise (und alle weiteren 72 Std.), die bekannten Abstandsregeln & Maskenpflicht.  Und wie in der Gastronomie dürfen wir wieder unsere bewährte, geschätzte und gute Vollverpflegung anbieten.
Für unseren Gästebetrieb verfügen wir über ein eigenes, ausgeklügeltes Hygienekonzept, welches einen  geschützten Umgang für alle gewährleistet. Und selbstverständlich tun wir unser Bestes, damit sich unsere Gäste im Jugendhaus Elias sicher bewegen können.

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Insgesamt sehen wir uns in dieser Zeit immer noch sehr herausgefordert. Nach den Erfahrungen von „vielen Monaten Coronazeit“ ist inzwischen der Umgang mit den vorgeschriebenen Regelungen und Einschränkungen auch irgendwie „Alltag geworden“.

Dennoch wünsche ich mir vor allem zweierlei: dass wir unsere Erfahrungen reflektieren und auch einbringen. Dass wir all die positiven Erkenntnisse, z.B. „was im Leben wirklich wichtig ist, dass wir evtl. nicht so weit reisen müssen oder auch „einfacher leben können“, mitnehmen und umzusetzen versuchen.

Könnten wir mit diesen Erfahrungen der Krisenzeit nicht Antikörper bilden „gegen die Viren“ mancher  Bequemlichkeit, des Verdrängens, der Verschwendung & Gier, z.B. auch gegen den von uns produzierten Müll und auch mancher Gedankenlosigkeit? Wir könnten immer konsequenter versuchen, die natürlichen Grenzen einzuhalten, genügsamer zu sein (weniger Ressourcen zu verbrauchen), die Wiederverwertung in unserem Alltag einzuführen,  z.B. auf das Tierwohl zu achten, oder uns bewusster und nachhaltiger zu ernähren.  Wir sollten dies v.a. gemeinsam mit anderen zusammen tun, dann geht es leichter. Nicht im Wettbewerb um den größtmöglichen Gewinn. Sondern mit dem Ziel, endlich das Wachstum und die Gesundheit des Menschen wichtiger zu nehmen als das Wachstum unserer Habe. Und trotzdem Spass zu haben, ohne dass dies auf Kosten anderer & unserer Erde geht.  Ich glaube, es wäre ein Gewinn, „den Lockdown“ in manchen Lebensbereichen beizubehalten. Aber es wäre auch ein Gewinn, unsere Kontakte & Begegnungen zu vertiefen für ein gemeinsames Miteinander für eine bessere Welt. Das wünsche ich mir sehr für unsere neue „Normalität“.

Lasst uns darauf bauen, dass uns diese Kräfte, wie auch das nötige Vertrauen &  eine gute Zuversicht dazu bereits geschenkt sind.

Herzliche Grüße aus dem Jugendhaus Elias,

Wolfgang Wirtensohn