Bericht vom Adventsbasar am 1. Dezember 2019

Grauer Himmel, ein typisch nieselig-kalter 1. Adventssonntag: gerade so stellt man sich das typische Adventswetter vor. Am 1.12. wurde für viele Besucher aus nah und fern das Jugendhaus Elias von 11.00 – 16.00 Uhr ihr Startpunkt in die weihnachtlichen Wochen. Um die 300 Gäste tummelten sich beim traditionellen Adventsbasar, der zusammen mit dem Missionskreis Seifriedsberg für einen guten Zweck veranstaltet wird. Man konnte sich wirklich verzaubern lassen von kunstvollen Adventsgestecken, Raumschmuck, Töpfereiartikel, dem glitzernden Weihnachtsschmuck, dem Eine-Weltwarenstand, den angebotenen Strickwaren, leuchtenden Kerzen, selbstgemachten Leckereien, Nudeln, Lebkuchen, Christstollen, Weihnachtsgebäck, Kuchen für Zuhause, Likören und Marmeladen… Und irgendwie war das Jugendhaus verzaubert wie jedes Jahr – eben ein Besuchermagnet.

Neben den zahlreichen schönen Ständen ließen sich die meisten Besucher auch das leckere Mittagessen schmecken. Und was gibt es schöneres, als nette Leute zu treffen, miteinander zu ratschen und es sich beim anschließenden Kaffee und Kuchen gut gehen zu lassen…

In den vergangenen Jahren entwickelte sich der Basar zu einem wahren Publikumsmagneten. Auch dieses Jahr werden aus dem Erlös wieder soziale Projekte unterstützt, z.B. ein Waisenhaus in Rumänien oder Hilfen für bzw. die Arbeit mit geflüchteten Menschen in Katsikas, Nordgriechenland…

Und hier ein „Leckerbissen besonderer Art“ – unser ehemaliger Zivi Michael Kuhn schrieb über die Vorarbeiten folgendes Gedicht :

Ruhig fing sie an die ’stille Zeit‘.
Beschäftigt mit einer Kleinigkeit, sagte man mir dies sei
nur die Ruhe vor dem Sturm, die Ruhe vor dem Ansturm,
dem Ansturm der Massen, die hier allerlei Dinge in‘ s Auge fassen,
volle Kassen hinterlassen und damit Gutes vollbringen,
Armen helfen, vor allen Dingen.

Großer Andrang beim Bazar, EliashalleSchon lange brodelte und brannte, nähte und nudelte,
stickte und strickte das ganze Haus, doch den vollen Umfang des Unternehmens sah ich schwerlich voraus.
Am Sonntag dann, als die erste Kerze brannte, staunte ich und erkannte,
was hier alles geleistet worden war: Das also war: ‚DER BAZAR‘.

Doch blieb zum Staunen keine lange Weile, es war der Tag geprägt von Geschäftigkeit und Eile:
Kartoffeln schneiden, Getränke verkaufen, Geschirr taufen, Treppen laufen.
Erst abends beim Essen dann hielt die Zeit ein Momentchen an,
kehrte ein bisschen Ruhe ein, fiel vom Herzen so mancher Stein.

(…)